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Nur ein Strohfeuer

Kräftiges Rentenplus im Sommer Nur ein Strohfeuer

Jetzt ist es offiziell: Die Renten werden dieses Jahr kräftig steigen. Das Arbeitsministerium verkündete gestern die gute Nachricht: satte 5,95 Prozent im Osten, plus 4,25 Prozent im Westen.

Jetzt ist es offiziell: Die Renten werden dieses Jahr kräftig steigen. Das Arbeitsministerium verkündete gestern die gute Nachricht: satte 5,95 Prozent im Osten, plus 4,25 Prozent im Westen. Darüber können sich 20 Millionen Rentner freuen.

 

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Von Udo Harms

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Allerdings nicht besonders lange. Denn die fette Erhöhung ist nur ein Strohfeuer. Sie ist zu einem guten Teil ohnehin nur einem statistischen Sondereffekt bei der Berechnung der Rente zu verdanken — und nicht allein der hohen Beschäftigungsquote. Sicher ist, dass das Rentenniveau sinken wird. Der Durchschnittsrentner wird 2030 ein Altersgeld erhalten, das bestenfalls knapp über 40 Prozent des Durchschnittseinkommens liegen wird. Bestenfalls! Zu den schlechten Nachrichten gehört auch, dass es um die private Altersvorsorge nicht gut bestellt ist.

Die Rente ist vermutlich das wichtigste sozialpolitische Thema der nächsten Jahre. Am Ende wird es nur eine Rettung geben: Das Rentensystem muss von Ballast befreit und mit Steuergeld refinanziert werden. Kräftig steigende Renten wird es aber auch dann kaum noch geben.

OZ

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