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Phosphorbombe: Bei Wittstock brennt der Wald

Wittstock Phosphorbombe: Bei Wittstock brennt der Wald

Dumm gelaufen: Die Sprengung einer Phosporbombe auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Wittstock in Brandenburg (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) hat einen Waldbrand ...

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Waldbrand nach Sprengung im Bombodrom Wittstock: Die Rauchsäule war bis nach Mecklenburg hinein zu sehen.

Quelle: Susan Ebel

Wittstock. Dumm gelaufen: Die Sprengung einer Phosporbombe auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz Wittstock in Brandenburg (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) hat einen Waldbrand entfacht, der außer Kontrolle geraten ist. Das Feuer im sogenannten Bombodrom vernichtete bereits eine Fläche von 57 Hektar, das entspricht fast 80 Fußballfeldern. Dabei hatten Mitarbeiter der Bundesforstverwaltung auf dem ehemaligen Militärgelände nur routinemäßig aufräumen wollen.

Das fast 120 Quadratkilometer große Übungsgelände war von 1952 bis 1993 durch die Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) genutzt und nach deren Abzug bis 2011 durch die Bundeswehr weiterbetrieben worden – unter anderem als Luft-Boden-Schießplatz. Deshalb müssen beträchtliche Altlasten an Munition nach und nach geräumt werden. Als am Dienstag dieser Woche eine 100kg-Brandbombe gesprengt wurde, verteilte sich der darin enthaltene Phosphor ungeplant im gesamten Umkreis und entzündete Bäume und Sträucher, woraus sich ein gewaltiger Wald- und Flächenbrand entwickelt hat. Da das Betreten der brennenden, noch ungeräumten Flächen lebensgefährlich ist, beschränkten sich die Löscharbeiten darauf, dass die Forstmitarbeiter durch kontrollierte Gegenfeuer Brandschneisen schafften, um dem Feuer die Nahrung zu nehmen. Die immense Rauchwolke war bis ins benachbarte Mecklenburg-Vorpommern zu sehen. se

OZ

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