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Poker an der Grenze

Schönberg wirbt um Schwartau Poker an der Grenze

Von Antje Bernstein

Schwartauer Marmelade made in Mecklenburg? Klingt komisch, könnte aber bald so kommen. Das Traditionsunternehmen aus Schleswig-Holstein zieht in Betracht, einen Großteil seiner Produktion nach Mecklenburg zu verlegen. Am Stammsitz Bad Schwartau wird‘s dem Konfitüren-Riesen zu eng. Flächen für Erweiterungen gibt es nicht. Mehr Platz wollen sowohl Schönberg als auch Lübeck bieten.

Bislang betonte man zu beiden Seiten der Landesgrenze, auf gute Nachbarschaft zu setzen. Der Streit um Schwartau aber lässt erahnen, dass dieser schöne Vorsatz nicht grenzenlos belastbar ist.

Noch ist offen, wer im Poker um die Marmelade-Fabrik als Sieger vom Tisch geht. Schönberg scheint gute Karten zu haben. Das beweist ein Blick auf den Gegner: Dass Schwartau in MV nach Flächen sucht, macht Schleswig-Holsteins Politiker nervös. Verständlich, für ihr Bundesland steht viel auf dem Spiel. Mit den Schwartauer Werken würde es nicht nur ein Prestigeunternehmen, sondern auch viel Steuergeld verlieren. Und spätestens da kennt eben auch gute Nachbarschaft Grenzen.

OZ

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