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Preis der Natur

Aufräumen nach Sturm „Axel“ dauert an Preis der Natur

Tolle Landschaften und Strände locken jedes Jahr Millionen Gäste nach MV. Der Nordosten lebt wirtschaftlich zu einem gut Teil von der Natur.

Tolle Landschaften und Strände locken jedes Jahr Millionen Gäste nach MV. Der Nordosten lebt wirtschaftlich zu einem gut Teil von der Natur. Viele haben ein Einkommen durch den Tourismus, manche werden sogar reich. Die Natur schert sich aber nicht um Bedürfnisse der Marktwirtschaft: Sturmtief „Axel“ verwüstete Strände, Dünen und Radwege. Die Schäden sind teilweise so groß, dass sie nicht überall und vollständig bis Ostern beseitigt werden können. Urlauber könnten enttäuscht sein.

Das ist bedauerlich, gehört aber zum Leben an der Küste dazu. Wollten wir die Natur beherrschen, müssten wir sie zerstören. Bettenburgen am Mittelmeer sind diesen Weg gegangen. Bei uns ist das aus guten Gründen nicht mehrheitsfähig. Wir sollten akzeptieren, was geht und was nicht. Sind Wege oder Häuser zu nah am Ufer, können sie von Sturm und Hochwasser beschädigt werden. Geht es schief, hat man nicht automatisch ein Anrecht auf Hilfe der Steuerzahler.

Es fließt dennoch Geld, und das ist richtig. Schließlich geht es um wichtige Infrastruktur. Natürlich streiten Land und Gemeinden über die Kosten. Dass die Ostseebäder auch zahlen müssen, ist gerechtfertigt. Schließlich bringt ihnen der Tourismus viel Geld.

OZ

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