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Putin muss handeln

Nato-Russland-Rat tagt wieder Putin muss handeln

Von Detlef Drewes

Es hat nur zwei Jahre gedauert, um die einigermaßen vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Moskau und der Nato zu zerschlagen. Dass es sehr viel mehr Zeit brauchen wird, diese Nähe wieder zu erreichen, erscheint absehbar. Die erste Sitzung des Nato-Russland-Rates seit langem hat gezeigt, dass man zwar wieder miteinander redet, aber immer noch trennen beide Seiten Welten. Denn die Annektion der Krim, die russischen Aktivitäten in der Ostukraine — all das kann das Bündnis nicht einfach hinnehmen. Sollte Russlands Präsident Wladimir Putin geglaubt haben, er könne einen Keil in den Westen treiben, so hat er sich verspekuliert. Auch wenn die Sanktionen der EU umstritten sind, bleibt doch die einhellige Meinung aller Partner, dass Moskau seine militärischen Interventionen rückgängig machen muss, um wieder als gleichberechtigtes Mitglied in den diversen politischen Runden aufgenommen zu werden.

 

OZ-Bild

Putin muss jetzt seinen Kurs ändern. Der Nato-Russland-Rat bietet dafür eine Gelegenheit. Noch ist das, was da gestern stattfand, kein Neuanfang.

OZ

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