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Rettung, die keine ist

Malu Dreyer regiert weiter Rettung, die keine ist

Von Dieter Wonka

Die Krise ist rechnerisch überstanden, politisch bleibt die Blamage an der zur SPD-Hoffnungsfrau hochstilisierten Malu Dreyer kleben. Tricks, Blauäugigkeit und Beurteilungsfehler bei den Verantwortlichen bis hinauf in die Staatskanzlei sind mit dem Pannenflughafen Hahn verknüpft.

 

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Um ein Haar hätte ein chinesischer Scharlatan beim Kauf des defizitären Provinz-Airports das Land zum Nachteil der Staatskasse über den Tisch gezogen und die Mainzer Landesregierung endgültig der Lächerlichkeit preisgegeben.

Jetzt wird deutlich, wie leichtfertig es war, Malu Dreyer als Überfrau zu bewerben. Wer bei der Liquiditätsüberprüfung eines Geschäftspartners trotz gekaufter externer Expertise nicht einmal warnenden Hausfrauenverstand beweist, der ist eben auch nur Mittelmaß. Der „Malu-Effekt“ ist kein Siegerkonzept. Eine Ministerpräsidentin muss instinktsicher genug sein, um einem kriminellen Bieter nicht auf den Leim zu gehen. Offenbar hat Murphys Gesetz die Sozialdemokratie fest im Griff. Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.

OZ

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