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Riskantes Spiel

SPD und Flüchtlinge Riskantes Spiel

Von Gerald Kleine Wördemann

In Sichtweite der Landtagswahl liegen bei der mitgliederschwachen SPD in Vorpommern die Nerven blank. Anders kann man die Vorschläge aus der Stadt Barth zu einer Wende in der Flüchtlingspolitik eigentlich nicht verstehen. Einen sachlichen Grund für diesen Vorstoß gibt es nicht.

Denn in ihrer Stadt ist mit den Flüchtlingen alles okay, versichern SPD-Bürgermeister Stefan Kerth und sein SPD-Ortsverein. Aber dennoch seien die Menschen verunsichert, nicht zuletzt durch die Fernsehbilder aus Nizza, Brüssel oder Würzburg. Außerdem gebe es so ein Gefühl bei vielen Menschen, dass für die Flüchtlinge alles getan werde, für sie aber nichts.

In der Tat, auf dem Lande wird in MV vieles abgebaut – Schulen, Nahverkehr, Infrastruktur. Aber dafür können die Flüchtlinge nichts. Fast alles wäre genauso, wenn sie nicht da wären, zumindest in MV.

Wer im Wahlkampf den Eindruck vermittelt, es könnte anders sein, riskiert viel. Vor allem den eigenen Erfolg. Denn dann wählen die Leute, wie im März in Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg, gleich das Original, die AfD.

OZ

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Von Axel Büssem

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