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Rolle rückwärts

Streit um Wolgaster Klinik Rolle rückwärts

Von Gerald Kleine Wördemann

Der unermüdliche Protest gegen die Teilschließung des Wolgaster Krankenhauses hat sich gelohnt: Die Landesregierung ist offenbar gewillt, die umstrittene Entscheidung zu kassieren. Geschlossene Stationen mit Kreißsaal, Kinder- und Frauenmedizin sollen wieder öffnen.

Wenn es die Landesregierung damit ernst meint, dem als benachteiligt empfundenen Vorpommern zu helfen, bleibt ihr kaum etwas anderes übrig, als sich beim Wolgaster Krankenhaus dem Druck der Straße zu beugen. Die Stationsschließungen sind zu einer Art Symbol für Vorpommern geworden. Nach der Landtagswahl im September sagten viele, die AfD wählten, dass dies der letzte Tropfen war, der das Fass überlaufen ließ.

SPD und CDU stehen unter Druck, ein ähnliches Debakel bei der Bundestagswahl 2017 zu vermeiden. Eine Rolle rückwärts beim Krankenhaus wäre eine Ansage, die ankommen würde. Die Wiedereröffnung ist sozusagen alternativlos. Dass das gleiche Wort als Begründung für die Schließung herhalten musste, macht überhaupt nichts.

OZ

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