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Massen-Bio in Hühnerfarmen Schattenseite

Von Elke Ehlers

S ie sind Öko-Pioniere und kommen doch aus den Negativ-Schlagzeilen nicht heraus: Wieder bekrittelt die Öko-Aufsicht die Lage beim größten Bio-Eier-Anbieter im Land. Auf Freiflächen mehrerer Fürstenhof-Farmen fehlt frisches Grün. Das darf nicht sein.

Dabei hat der Verbund um Investor Friedrich Behrens, der aus Niedersachsens Heidegold-Dynastie stammt, Verdienste. Fürstenhof trägt dazu bei, dass Bio-Eier nicht nur für Kunden von Öko-Märkten und Tante-Emma-Läden zu haben sind. Es gibt sie bundesweit in Supermärkten. Das verlangt Respekt. Ebenso wie das Hähnlein-Projekt. Hennen-Brüder werden dabei aufgezogen, nicht getötet. Doch die Erfolgsstory hat eine Schattenseite. Denn Fürstenhof ist Massen-Bio. Da sollten sich Verbraucher keiner Illusion hingeben. Die Tiere leben nicht auf Höfen wie zu Omas Zeiten, sondern zusammen mit mehreren zehntausend Artgenossen. Bisher erlaubt die Ökoverordnung so große Strukturen. Das Dilemma um die Grünflächen zeigt aber, dass Großanlagen schwer zu managen sind – möglicherweise gar nicht.

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