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Schlag ins Kontor

Bauern kündigen Mega-Molkerei Schlag ins Kontor

Von Elke Ehlers

Deutschlands größter Molkerei laufen die Milcherzeuger weg. 15 Prozent seines Rohstoffes gehen dem Deutschen Milchkontor (DMK) verloren, wenn der aktuelle Trend anhält. Ein Schlag ins Kontor!

Dabei wollte der Milchriese die Nummer eins auf dem deutschen Milchmarkt sein, auch beim Milchpreis. Die Bauern waren 2012 für die Fusion, denn sie hatten sich viel davon versprochen: mehr Durchsetzungskraft in den Verhandlungen mit dem Handel, vor allem aber einen höheren Milchpreis. Fünf Jahre nach der Fusion macht sich jetzt Frust breit. Zwar zahlten alle Molkereien in der jüngsten Milchkrise ihren Lieferanten miese Preise, der Branchen-Primus jedoch den schlechtesten.

Zu beschönigen gibt es da nichts: Das Management der Mega-Molkerei hat versagt. Nicht nur bei der Schaffung effizienter Strukturen. Auch die Verträge mit den Milchbauern sind nicht mehr zeitgemäß.

Gebraucht werden Kontrakte, mit denen sich überbordende Milchmengen künftig verhindern oder wenigstens steuern lassen. Sonst schlittert die Branche bald in die nächste Krise.

OZ

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