Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -1 ° Regen

Navigation:
Schlechte Idee

Maut für Sportboote Schlechte Idee

Von Axel Meyer

In Frankreich oder Großbritannien ist das völlig normal: Wer dort durch Kanäle und Flüsse schippert, muss dafür zahlen. Und zwar nicht wenig. Ähnliche Pläne hat auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt mal wieder. Der CSU-Politiker will den Freizeitkapitänen ans Geld, um Unterhaltung und Neubau von Schleusen, Tankstellen und Liegeplätzen bezahlen zu können.

Die Pläne sind nicht neu. Schon 2004 stand eine Jahresmaut von 60 oder 90 Euro im Raum – kurz nachdem das damalige Bundesverkehrsministerium die Lkw-Maut auf Autobahnen durchgedrückt hatte. Die Freizeitmaut setzte sich nicht durch. Doch die Begehrlichkeiten blieben.

Nun mag man sagen, dass, wer sich eine Motor- oder Segelyacht leisten kann, sich doch bitte auch an den Unterhaltungskosten beteiligen sollte. Aber so einfach ist es nicht. Beim Thema Maut geht es immer auch um das Prinzip: Sobald sich irgendwo Finanzierungslücken auftun, scheint reflexartig der Ruf nach finanzieller Beteiligung der Nutzer laut zu werden. Doch wofür bezahlen wir eigentlich die vielen Steuern? Seite 6

OZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Brexit: Johnson tritt nicht an

Von Katrin Pribyl

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Kommentar
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Umfrage, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Umfragen" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Umfragen“ 2015-09-23 de MEINUNG Aktuelle Umfrage Ihre Meinung zählt: Geben Sie ein Votum ab zu aktuellen Themen aus Politik, Wirt- schaft und anderen Gebieten. Alle Umfragen auf einen Blick finden Sie hier.