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Schummel-Ei?

Hühner sind seit Mitte November eingesperrt Schummel-Ei?

Sind Eier, die jetzt noch als Freilandeier verkauft werden, Schummel-Eier? Das muss nicht sein. Aber zugegeben: Es ist schwierig, da noch durchzusehen.

Sind Eier, die jetzt noch als Freilandeier verkauft werden, Schummel-Eier? Das muss nicht sein. Aber zugegeben: Es ist schwierig, da noch durchzusehen. Denn in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ist die Übergangsfrist abgelaufen, in der Eier von eingesperrten Hühnern als Freilandware verkauft werden dürfen. Liegt aber das Haltbarkeitsdatum auf der Verpackung vorm 4.

März, wurden die Eier noch innerhalb der erlaubten Zwölf-Wochen-Frist gelegt. Rein rechtlich schummelt da dann niemand.

Außerdem gibt es Supermärkte, die Eier aus dem Ausland oder Regionen anbieten, in denen die Stallpflicht später begann – oder es gar keine gibt. Dass die Bundesländer bei der Bekämpfung der Vogelgrippe unterschiedlich vorgingen, hat zu einem bunten Flickenteppich mit gesperrten Arealen geführt. Das ist nicht nur für Geflügelhalter ärgerlich, sondern auch für die Kunden.

Augen auf beim Eierkauf, könnte man lax bemerken. Doch vielen Verbrauchern ist da nicht nach Späßchen. Beim Lebensmittel-Einkauf wollen sie genau wissen, woran sie sind – zu Recht. Der Handel steht in der Pflicht, für Transparenz zu sorgen. Denn: Verunsicherte Verbraucher kaufen weniger Eier. Dazu aber besteht kein Grund.

OZ

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