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Pläne zur „Flexi-Rente“ Selbstbestimmt

Bis zum 65. Geburtstag arbeiten und dann ab in die Rente? Das war einmal. Der Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand wird künftig deutlich flexibler. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen.

Bis zum 65. Geburtstag arbeiten und dann ab in die Rente? Das war einmal. Der Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand wird künftig deutlich flexibler. Dafür gibt es eine ganze Reihe von Gründen.

 

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Von Andreas Niesmann

Zuallererst die steigende Lebenserwartung: 1960 lag die durchschnittliche Rentenbezugsdauer bei knapp zehn Jahren, im vergangenen Jahr waren es knapp 20. Dazu kommen die sinkende Zahl der Arbeitnehmer und der Fachkräftemangel.

Allerdings: Einfach das Renteneintrittsalter zu erhöhen, wie es viele in der Union fordern und in der SPD ablehnen, wird nicht funktionieren. Deshalb ist es gut, dass die Bundesregierung den Weg zu mehr Individualität beschreitet. Mögen Arbeitgeber und Sozialverbände auch murren, dass die beschlossenen Maßnahmen nicht ausreichen, so ist doch anzuerkennen, dass die Koalition einen Paradigmenwechsel eingeleitet hat. Ältere Arbeitnehmer müssen nicht mehr zwischen 100 Prozent Arbeit und null Prozent entscheiden.

Bis zur „echten“ Flexi-Rente ist es zwar noch weit. Aber der erste Schritt ist nun gemacht.

OZ

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