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Alkoholverbot in Bus und Bahn Sicherer unterwegs

Von Kerstin Schröder

Auf dem Weg zur Disco noch kurz ein paar Bier „vortanken“. Für viele junge Menschen fängt so der Feierabend an. Doch immer mehr Bundesländer legen den Nahverkehr trocken. Sie verbannen Alkohol aus Bussen und Bahnen. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es ein solches Verbot noch nicht. Das muss auch gut überlegt sein. Viele Kunden werden nicht begeistert sein. Sie lassen ja extra das Auto stehen, um abends mal etwas trinken zu können.

Doch diese Passagiere nehmen meist keinen Schnaps mit in die Bahn. Das tun nur einige wenige. Und die können einen immensen Schaden anrichten. In Zügen hinterlassen betrunkene Passagiere Müllberge und ein zerstörtes Inventar. In Bussen belästigen sie andere Fahrgäste. Mit einem Verbot könnten solche Vorfälle eingedämmt werden – aber nur, wenn es auch kontrolliert und sanktioniert wird.

In Niedersachsen, Bremen und Hamburg ist nach dem Alkoholverbot die Zahl der Straftaten extrem gesunken. Die Mehrheit der Passagiere fühlt sich sicherer. Das sind überzeugende Ergebnisse, die für ein Verbot sprechen.

OZ

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