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Sparfüchse

Rücklagen der Hochschulen Sparfüchse

Von Bernhard Schmidtbauer

Spare in der Zeit, so hast Du in der Not! Die sechs Unis und Fachhochschulen in Mecklenburg-Vorpommern haben in den letzten Jahren 58 Millionen Euro auf die hohe Kante gepackt.

Nicht schlecht, mit dem Geld lässt sich jede Menge Sinnvolles anfangen. Für die Hochschulen ist es unverzichtbar: Sie sehen die Mittel als zweckgebundene Reserven, um künftige Belastungen in Lehre und Forschung bewältigen zu können. Sogar Bildungsminister Mathias Brodkorb lobt die akademische Sparpolitik als „außerordentlich positiv“.

Er hat sicher nicht die letzten Streite mit Rektoren und Studenten um die Finanzierung der Hochschulen vergessen. Deren Grundausstattung sei unzureichend finanziert, musste sich Brodkorb anhören. Die Kosten für Personal und Gebäudeunterhalt würden schneller steigen als die Zuschüsse aus Schwerin.

Millionen-Rücklagen für künftige Aufgaben und Klagen über fehlende Mittel für die Gegenwart sind kein Widerspruch. Zur garantierten Autonomie der Hochschulen gehört, dass sie allein über die Verwendung ihrer Gelder entscheiden.

OZ

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