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Stoppt den Wahnsinn

Handy am Steuer Stoppt den Wahnsinn

Von Gerald Kleine Wördemann

Das Smartphone hat das Leben verändert, nicht nur das von jungen Menschen. Der ständige Blick auf den kleinen Bildschirm ist allgegenwärtig. An der Bushaltestelle, im Restaurant — überall starren die Leute nur noch aufs Telefon.

Das ist schlecht fürs Zwischenmenschliche, weil sich keiner mehr unterhält. Obendrein müssen die wenigen, die nicht mitmachen, auch noch den unerfreulichen Anblick ertragen, den stumpfsinnige Smartphone-Dauer-Benutzer nun mal so bieten.

Endgültig nicht mehr lustig wird es im Auto. Wer nicht einmal am Steuer die Finger von Whatsapp und Facebook lassen kann, hat seine Eignung zum Führen eines Kraftfahrzeugs verwirkt. Blinde dürfen ja auch nicht den Führerschein machen.

Wegen dieser Rücksichtslosigkeit sterben unschuldige Menschen. Wie viele, weiß niemand, weil Smartphone- Sucht als Unfallursache meist unerkannt bleibt. Wir brauchen härtere Strafen gegen diesen Wahnsinn und viel mehr Kontrollen. Das Tippen, Wischen und Glotzen am Steuer muss genauso geächtet werden wie Fahren unter Alkohol.

OZ

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