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Szenen einer Ehe

Deutsch-polnisches Verhältnis Szenen einer Ehe

Von Ulrich Krökel

Am Ende zählen nur die Tore, heißt es in der Fußballersprache. Auf politischem Feld ist es komplizierter. Zwischentöne oder diplomatische Gesten haben durchaus ihre Bedeutung, selbst wenn die Fakten eindeutig sind. Bestes Beispiel dafür sind die deutsch-polnischen Beziehungen. Faktisch ist (fast) alles gut zwischen den beiden Ländern im Herzen Europas. Seit dem Nachbarschaftsvertrag von 1991 hat sich eine enge Partnerschaft entwickelt.

Seit in Warschau die erzkonservative und deutschlandkritische PiS-Partei regiert, durchschreiten die Partner ein Stimmungstief. Und so wirken Deutsche und Polen, die in dieser Woche an 25 Jahre Nachbarschaft erinnern, wie ein missgelauntes Paar bei der Silberhochzeit.

In der Flüchtlingspolitik wollen die meisten Polen etwas anderes als die Mehrheit der Deutschen, nämlich am liebsten gar keine Migranten. Umgekehrt hadert Berlin mit der antirussischen Militärpolitik der Polen. Von Scheidungsplänen zwischen Deutschen und Polen kann allerdings kaum die Rede sein. Es täte auch allzu weh, und zwar beiden Partnern.

OZ

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