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Tödliches Unwissen

Strafen für Notarzt-Blockierer Tödliches Unwissen

Von Axel Büssem

Wer um sein Leben kämpft, braucht so schnell wie möglich Hilfe. Oft aber kommen Notarzt und Rettungsdienst später zum Patienten, weil sie im Verkehr steckenbleiben. Wer keine Gasse für Retter bildet, soll daher höher bestraft werden, fordert jetzt eine Petition.

Die Initiatoren dieser Petition haben natürlich insofern recht, dass niemand länger Schmerzen erdulden oder sogar sterben sollte, nur weil manche Verkehrsteilnehmer nicht Platz machen. Oft steckt aber kein böser Wille dahinter, sondern schlichtes Unwissen, wie man sich in so einer Situation verhalten muss. Viele Autofahrer bleiben erschreckt einfach stehen, wenn sie Blaulicht sehen und sorgen so erst recht für Stau. Andere trauen sich aus Angst vor Strafe nicht, zum Bilden der Gasse über rote Ampeln zu fahren.

Aufklärung tut hier not, die ersten Schritte sind ja auch schon getan. Zudem muss das Thema in Fahrschulen eine größere Rolle spielen. Hohe Strafen dagegen sollten erst im Wiederholungsfall verhängt werden. Beim ersten Vergehen reicht vielleicht ein Pflichtkurs im Gassebilden.

OZ

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