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Trauriger Trend

Wohnungseinbrüche in MV Trauriger Trend

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Mecklenburg-Vorpommern ist seit Jahren annähernd konstant, sinkt sogar leicht. Eine gute Nachricht. Denn bundesweit sieht’s anders aus.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche in Mecklenburg-Vorpommern ist seit Jahren annähernd konstant, sinkt sogar leicht. Eine gute Nachricht. Denn bundesweit sieht’s anders aus. Die vergleichsweise gute Statistik verdankt Innenminister Lorenz Caffier dem wachsenden Sicherheitsbewusstsein der Bürger. Die wissen – nicht zuletzt dank Präventionskampagnen der Polizei – wie sie es Einbrechern möglichst schwer machen können.

Trotzdem: Vier Einbrüche pro Tag sind immer noch zu viel. Nicht etwa, weil die Täter den Betroffenen dabei Schmuck oder Bargeld abknöpfen. Materielles ist ersetzbar. Einbrecher nehmen ihren Opfern etwas viel Wertvolleres: das Gefühl, in den eigenen vier Wänden sicher und geborgen zu sein. Das kann selbst die beste Hausratsversicherung nicht wiederbringen.

Wer absolut kein Risiko eingehen will, macht sein Haus mit Kameras, Bewegungsmeldern und ähnlicher Technik zu Fort Knox. So schwere Geschütze scheinen immer mehr Leute für nötig zu halten: Die Sicherheitsbranche boomt. Ein trauriger Trend. Denn er belegt auch, wie fremd wir uns geworden sind. In Hochhäusern und Wohnanlagen, wo keiner mehr den anderen kennt, ersetzt High Tech aufmerksame Nachbarn.

OZ

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