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Foto-Verbot am Strand Überzogen

Von Elke Ehlers

Fotografieren ist in. Fast jeder hat heute ein Smartphone zur Hand, mit dem er stets und ständig alles und jeden knipsen kann. Solange es sich um Selfies oder Schnappschüsse von Familie und Freunden handelt, ist dagegen auch nichts einzuwenden.

Wer aber andere Menschen auf Fotos oder Video bannt, braucht dafür deren Einverständnis. Das gilt zwar überall, am Strand aber ganz besonders. Denn ob nackt oder leicht bekleidet – die wenigsten Sonnenhungrigen lassen sich gern von Fremden fotografieren.

Wer also andere ohne Zustimmung knipst, verstößt gegen Anstand – und Recht. Völlig egal aus welchem Kulturkreis er kommt. Da diese Regel zunehmend missachtet wird, ist es plausibel, dass das Sozialministerium in Baderegel-Flyern daran erinnert: „Bitte fotografieren Sie keine fremden Menschen ohne deren Zustimmung“, heißt es darin. Ein generelles Foto-Verbot wie am Strand von Boltenhagen ist jedoch völlig überzogen. Und wäre auch nicht durchsetzbar. Klar ist: Auf Urlaubsfotos von der Ostsee muss auch künftig niemand verzichten.

OZ

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