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Unbegründete Angst

Kaum Grabsch-Attacken Unbegründete Angst

Von Axel Büssem

Frauen zu begrabschen oder auch nur zu begaffen, gehört sich nicht. Das gilt für einheimische Männer wie für zugewanderte. Seit der Kölner Silvesternacht ist dieses Problem in aller Munde, stehen Flüchtlinge unter verschärfter Beobachtung. Tatsächlich gab es auch in MV einige Zwischenfälle, und die Sorge ging um, dass Asylbewerber im Sommer Frauen an den Stränden belästigen könnten.

Doch diese Ängste zeugen wohl eher von Vorurteilen, als dass sie die Wirklichkeit widerspiegeln: Die gemeldeten Attacken während der Badesaison 2016 in MV lassen sich bislang an einer Hand abzählen.

Ja, soweit bisher bekannt, waren die Täter in Köln vor allem Migranten aus arabischen Ländern. Aber daraus abzuleiten, alle muslimischen Flüchtlinge seien potenzielle Sexualstraftäter, wäre populistisch und falsch. Es würde auch davon ablenken, dass es schon vor der Flüchtlingswelle Grabscher, Gaffer und auch Vergewaltiger bei uns gab. Jeder Fall von sexualisierter Gewalt gegen Frauen (und gegen Männer) ist einer zu viel – egal welchen Pass der Täter hat.

OZ

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