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Unklug

Honorar für Berater Klinkmann Unklug

Von Frank Pubantz

Würde man eine Liste der bedeutendsten Landeskinder Mecklenburg-Vorpommerns seit 1990 erstellen, Professor Horst Klinkmann wäre sicher dabei. Der Mediziner steht wie kein anderer für eine Verbindung wissenschaftlicher Erkenntnisse mit praktischem Nutzen, dem Aufbau der Gesundheitswirtschaft in diesem Bundesland, die viele tausend Jobs hervorbrachte. Das Land ist ihm zu Dank verpflichtet. Allerdings gilt dies auf ideeller Ebene, nicht aber finanziell. Dass Klinkmann auch nach seinem Ausscheiden als Lenker der Gesundheitswirtschaft Geld erhält, wie jetzt bekannt wird, wirft Fragen auf. Bis zu 150000 Euro kann der 81-Jährige bis 2018 als „Berater und Botschafter“ kassieren. Das bringt die Regierung in Erklärungsnot.

Die Lösung könnte einfach sein: Ein international anerkannter Wissenschaftler und Querdenker ist weiterhin gern gehörter Ratgeber und Gast. Für Honorar aus Steuergeld muss aber eine klar definierte Leistung erbracht werden. Ob dies hier der Fall ist, kann nicht überprüft werden. Klüger wäre, auf das Geld zu verzichten.

OZ

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