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Unsichtbare Gefahr

Naphthalin in Gebäuden Unsichtbare Gefahr

Die Gefahr schlummert in Fußböden, Deckenisolierungen und in Klebstoffen: Dass Rostocks Jobcenter ein Büro-Gebäude wegen zu hoher Naphthalin- Werte in der Luft sperren ...

Die Gefahr schlummert in Fußböden, Deckenisolierungen und in Klebstoffen: Dass Rostocks Jobcenter ein Büro-Gebäude wegen zu hoher Naphthalin- Werte in der Luft sperren musste, rückt ein viel zu lange ignoriertes Problem in den Fokus: In Hunderten, vielleicht sogar Tausenden Altbauten im Land wurden dereinst Stoffe verbaut, die krank machen können.

Der Kohlenwasserstoff Naphthalin ist nur eines von vielen Beispielen. Wie Asbest galt auch er früher als unproblematisch. Heute weiß es die Wissenschaft besser. Die Behörden dürfen das Problem nicht länger aussitzen und erst dann handeln, wenn Menschen über Beschwerden klagen. Auch wenn es für die Kommunen und auch für die Vermieter teuer werden kann: Alle Gebäude, in denen sich Menschen dauerhaft aufhalten — insbesondere Schulen und Kitas — müssen konsequent auf mögliche Gefahren aus der Vergangenheit untersucht werden.

Panikmache? Nein, wenn es um die Gesundheit geht, können die Behörden gar nicht kritisch genug hinschauen.

OZ

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Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Umfrage, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Umfragen" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Umfragen“ 2015-09-23 de MEINUNG Aktuelle Umfrage Ihre Meinung zählt: Geben Sie ein Votum ab zu aktuellen Themen aus Politik, Wirt- schaft und anderen Gebieten. Alle Umfragen auf einen Blick finden Sie hier.