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Hendricks Pläne fürs Öko-Etikett Unübersichtlich

Das hört sich ja zunächst einmal gut an: Verbraucher sollen mit einem neuen Öko-Etikett informiert werden, welche Inhaltsstoffe in einem Produkt stecken, wie es ...

Das hört sich ja zunächst einmal gut an: Verbraucher sollen mit einem neuen Öko-Etikett informiert werden, welche Inhaltsstoffe in einem Produkt stecken, wie es um die Lebensdauer und die Reparaturfähigkeit steht.

 

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Von Julia Paulat

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Aber noch ein Label? Schon jetzt sind manche Produkte mit verschiedensten Siegeln und Gütezeichen überfrachtet. Da gibt es Prüfzeichen, Bio-, Fairtrade- und auch Öko-Siegel. Inzwischen ist es bereits 38 Jahre her, dass der Blaue Engel in den alten Ländern eingeführt wurde, der Produkte und Dienstleistungen auszeichnet, die umweltfreundlicher sind als vergleichbare andere Produkte. Wer soll denn da noch durchblicken? Unklar ist auch, wie das neue Öko-Etikett schließlich überprüft werden soll. Wie verlässlich sind die Angaben für den Verbraucher am Ende?

Die Pläne von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) für eine stärkere Umweltpolitik bis zum Jahr 2030 sind im Grundsatz ja richtig. Ein weiteres Öko- Etikett aber brauchen wir nicht. Wer umweltbewusst einkaufen will, der kann das schon jetzt.

OZ

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