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„Verlässlich“ bis „alternativlos“: Meinungen zu Merkel

„Verlässlich“ bis „alternativlos“: Meinungen zu Merkel

In MV fallen Reaktionen zur vierten Kandidatur der Kanzlerin unterschiedlich aus

Berlin/Schwerin. Seit Wochen wurde spekuliert, nun steht es fest: Angela Merkel will 2017 zum vierten Mal Kanzlerin werden. Sie habe „unendlich viel darüber nachgedacht“, sagt die 62-Jährige. Gut zehn Monate vor der Bundestagswahl gab die CDU-Chefin nun also bekannt, sowohl für den Vorsitz ihrer Partei als auch für das Amt der Bundeskanzlerin erneut zu kandidieren. Doch wie denken andere darüber? Lesen Sie hier Reaktionen zur Kandidatur der Bundeskanzlerin – von OZ-Lesern, aber auch von Politikern der Landesverbände von CDU, SPD, Grünen, der Linken bis zur AfD.

„Zur Zeit sehe ich niemanden, der es besser machen könnte. Ich begrüße ihre Entscheidung“, kommentiert OZ-Leser Ingo Müller auf Facebook. Auch Peter Dalisda

befürwortet die erneute Kandidatur. „Ich finde es gut. Sie hat bisher eine gute Politik gemacht. Uns Deutschen geht es so gut wie nie zuvor.“

Peter Heubach indes befürchtet nun ein weiteres Erstarken von rechtspopulistischen Parteien. „Die Menschen in Deutschland werden sie für ihre verfehlte Asylpolitik bestrafen“, glaubt Heubach. „Souverän und klug geht anders“, ist unser Leser Karsten Greßler überzeugt. „Jedenfalls als Staatsoberhaupt zum Wohle des Volkes.“

Der CDU-Landesvorsitzende Lorenz Caffier sagte nach Merkels Ankündigung, dass „Deutschland mit ihr auch zukünftig ein verlässlicher und stabiler internationaler Partner sein wird“.

Für den SPD-Fraktionsvorsitzenden in Mecklenburg-Vorpommern Thomas Krüger hat der Auftritt gezeigt, dass Merkel weitermachen will wie bisher. „Ihrer Politik fehlt eine Perspektive.

Dieses Vakuum bietet viel Platz für einen SPD-Kanzlerkandidaten, der Probleme anpackt und unsere Gesellschaft gestalten statt verwalten will. Darum geht es bei der Bundestagswahl“, so Krüger.

Wenig überrascht von der erneuten Kandidatur Merkels zeigt sich die Linken-Fraktionsvorsitzende Simone Oldenburg . „Die CDU setzt offenbar auf ein Weiter so der Großen Koalition unter ihrer Führung. Dabei wurde die soziale Spaltung in Deutschland und Europa gerade unter Kanzlerin Merkel immer weiter vorangetrieben. Die Menschen erwarten endlich ein Mehr an sozialer Gerechtigkeit – das wird mit der CDU und Angela Merkel an der Spitze nicht gelingen.“

Die Grünen-Landesvorsitzende Claudia Müller freut sich auf einen harten, aber fairen Wahlkampf mit Angela Merkel in MV. „Ihre erneute und für die CDU wohl alternativlose Kandidatur zeigt, dass die Grünen mit ihrer guten Personalauswahl hier in einer komfortableren Lage sind.“ AfD-Fraktionschef Leif-Erik Holm meint: „Während die CDU-Chefin in ihrer Partei offenbar alternativlos ist, haben die Bürger längst begriffen, dass sie nicht mehr alles hinnehmen müssen, was in Berlin und Schwerin auf ihrem Rücken entschieden wird.“

Juliane Lange

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