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Von Seehofer zu Erdogan

Merkels Türkei-Reise Von Seehofer zu Erdogan

Von Jörg Kallmeyer

Monatelang hat man sich gefragt: Wie hält sie den Druck nur aus? Tag für Tag stiegen die Flüchtlingszahlen, Tag für Tag meldeten sich die Kritiker von Angela Merkels Flüchtlingspolitik zu Wort. Doch die Kanzlerin blieb, so schien es jedenfalls, die Ruhe selbst. Jetzt herrscht Entspannung an den Grenzen – und Merkel zeigt plötzlich Nerven. Sie verteidigt ungewöhnlich deutlich den Flüchtlingsdeal mit der Türkei – und erkennt in der deutschen Debatte eine „Freude am Scheitern“.

 

OZ-Bild

Dass das Abkommen tatsächlich scheitern könnte, liegt allerdings nicht in deutscher Verantwortung. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ganz allein lässt fast täglich die Zweifel daran wachsen, dass der Deal wirklich funktioniert.

Zum fünften Mal innerhalb von sieben Monaten reist die Kanzlerin heute in die Türkei. Ihre Reisediplomatie bringt sie selbst an ihre Grenzen – Verhandlungen mit Staatschefs vom Kaliber Erdogans waren für Merkel immer ein Gräuel. Eine Forderung aus Bayern macht es nicht einfacher: Horst Seehofer rät der Kanzlerin, sie müsse die Türkei auf den Weg der Demokratie zurückführen. Da passt wohl was nicht zusammen.

OZ

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