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Vorsicht da, wo die Elfen wohnen

Vorsicht da, wo die Elfen wohnen

Man muss jetzt nicht unbedingt ausgewiesener Tolkien-Fan sein, und den „Herrn der Ringe“ abschnittsweise auswendig hersagen können, um an Elfen zu glauben.

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Der „Álfkonusteinn“ in der Nähe von Siglufjörður an der Nordküste Islands ist nach dem Glauben der Isländer eine Elfen-Wohnung.

Quelle: AFP

Man muss jetzt nicht unbedingt ausgewiesener Tolkien-Fan sein, und den „Herrn der Ringe“ abschnittsweise auswendig hersagen können, um an Elfen zu glauben. Genauso wenig braucht es dafür Unmengen von hochgeistigen Getränken. Es reicht eigentlich, wenn man Isländer ist, denn auf der Insel im Nordmeer sind die Fabelwesen tief verankert in Geschichte und Mythologie.

Und genau deswegen wurde dieser Tage in der Nähe von Siglufjörður an der Nordküste der Insel unter großen Mühen ein „Elfenstein“, der als Heimstatt von Elfen gilt, wieder freigelegt und gereinigt.

Bauarbeiter hatten den „Álfkonusteinn“ achtlos unter einer Ladung Sand begraben – in der Folge wurde die Baustelle mehrfach unter Schlamm begraben, Bulldozer funktionierten nicht, ein Bauarbeiter erlitt einen schlimmen Unfall und ein Besucher versank hüfttief im Matsch, ehe er vor dem völligen Versinken gerettet wurde. Bis die Stadtverwaltung jetzt hochoffiziell eingriff und die Wiederfreilegung der Elfenwohnung anordnete, damit die Dinge wieder ins Gleichgewicht kämen.

Und wer jetzt ein Grinsen im Gesicht hat: In Island werden häufiger mal Straßen- und Bauprojekte geändert, aus Rücksicht auf Elfenwohnungen. Und Obacht, das Abstreiten ihrer Existenz kann einem Zugereisten abends in feucht-fröhlicher Runde durchaus schon mal einen körperlichen Verweis in Form einer Beule eintragen.

OZ

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