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Weiß ist das neue Erdbeer-Rot

Weiß ist das neue Erdbeer-Rot

Sie sehen aus, als wären sie zu früh geerntet worden: weiß mit roten und grünen Nüsschen. Doch der Eindruck täuscht. Die Erdbeeren, die Lena Goldnick in den Händen hält, sind reif.

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Junior-Geschäftsfüherin Lena Goldnick präsentiert die erste Ernte der neuen Sorte „Snow White“.

Quelle: Felix Koenig

Sie sehen aus, als wären sie zu früh geerntet worden: weiß mit roten und grünen Nüsschen. Doch der Eindruck täuscht. Die Erdbeeren, die Lena Goldnick in den Händen hält, sind reif. Es handelt sich um die Sorte „Snow White“. Seit gestern werden die besonderen Früchte von den Feldern des Hornbrooker Hofs in Nehms (Schleswig-Holstein), geerntet. „Soweit ich weiß, sind wir die einzigen in Schleswig-Holstein, die weiße Erdbeeren produzieren und verkaufen“, meint Juniorchefin Goldnick stolz. Vor zwei Jahren hörte sie von einem Landwirt aus Süddeutschland, der diese Sorte anbaut und als Delikatesse nach Frankreich verkauft. Sie war sofort begeistert und überzeugte auch ihren Vater von der Idee. Die Pflanzen bestellten sie in Nordrhein-Westfalen, seit einem Jahr wachsen sie auf knapp einem ihrer 30 Hektar Erdbeer-Anbaufläche. Die Ernte soll rund 12000 Kilogramm pro Jahr betragen. In Anbau und Pflege unterscheiden sich die weißen nicht von den roten Erdbeeren. Die größte Schwierigkeit sei die Ernte, sagt Goldnick. „Es ist nicht so leicht, zu erkennen, wann die Früchte reif sind.“ Die sicherste Methode dafür sei ein Geschmackstest. Aus diesem Grund ist die 28-Jährige in den vergangenen Tagen öfter mal hinaus aufs Feld gegangen, um die Früchte zu probieren. Janina Dietrich

OZ

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