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Wie aus NVA und Bundeswehr eine Truppe wurde

Wie aus NVA und Bundeswehr eine Truppe wurde

Im Kalten Krieg standen sich in Deutschland nicht nur zwei Gesellschaftssysteme gegenüber, sondern auch zwei Armeen: Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR und die Bundeswehr der BRD.

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Ein Kinderpanzer, der in der DDR für den Wehrdienst werben sollte, steht in der Ausstellung im Haus der Geschichte in Bonn.

Quelle: Kaiser/dpa

Im Kalten Krieg standen sich in Deutschland nicht nur zwei Gesellschaftssysteme gegenüber, sondern auch zwei Armeen: Die Nationale Volksarmee (NVA) der DDR und die Bundeswehr der BRD. Eine Ausstellung zeigt, wie daraus eine Truppe wurde. Die neue Schau im Bonner Haus der Geschichte „Ab morgen Kameraden! Armee der Einheit“ zeigt mit rund 500 Ausstellungsstücken die letzten Monate der NVA und das erstmalige Aufeinandertreffen von Soldaten aus Ost und West nach der Wiedervereinigung. „In keiner Dienstvorschrift war und ist die friedliche Übernahme einer feindlichen Armee geregelt“, sagte Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte, über das Besondere des historischen Vorgangs. Innerhalb kurzer Zeit wird die NVA abgewickelt und in die Bundeswehr integriert – der Zwei-plus-Vier-Vertrag hat ihr Schicksal besiegelt. Nach einer kurzen Übergangsphase – am 20. Juli 1990 wird sie noch mal neu vereidigt und erhält neue Symbole. Vom Material bleibt nicht viel übrig. Nur sieben Prozent des NVA-Bestands wird weiter verwendet, der Rest verschrottet. Mehr als 2000 Panzer werden zerlegt. Rund 11000 NVA-Angehörige werden übernommen.

Zu den besonderen Ausstellungsstücken zählt ein gut 700 Kilogramm schwerer „Kinderpanzer“ aus Blech mit NVA-Wappen. „Schießen kann er nicht, aber fahren und fürchterlich stinken“, sagt Sowade. Der Panzer fuhr damals auf Paraden mit.

OZ

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