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Zweiter Schock

Anti-Terror-Kampf Zweiter Schock

Von Detlef Drewes

Brüssel erlebt nicht nur schlimme Tage, weil es den Attentätern gelungen ist, den Nerv der Stadt zu treffen. Sondern auch weil die Einwohner erleben müssen, wie unfähig ihre Politiker und Sicherheitsapparate darauf reagieren. Für viele ist dies, nach den Attentaten, der zweite große Schock.

 

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Für den Schutz gegen den Terror braucht es einen effizient organisierten Staat. Doch danach sieht es in Belgien nicht aus. Stattdessen hören die Bürger derzeit Tag für Tag von immer neuen Schlampereien: Warnungen wurden missachtet, vieles versickerte im Dickicht ungeklärter Zuständigkeiten verschiedener staatlicher Ebenen. Wenn Land und Leute in den kommenden Tagen aus ihrer Schockstarre erwachen, droht eine gnadenlose Auseinandersetzung. Der seit langem latente Rassismus wird offen aufbrechen und sich gegen Einwanderer, aber auch gegen ihre in Belgien geborenen und aufgewachsenen Kinder richten. Nun liegen die Schwächen offen zutage. Eine Polizei, die nicht ahnen kann, was die Geheimdienste längst wissen, bleibt naturgemäß ohnmächtig.

OZ

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