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Das Elisabeth-Heim ist mehr als irgendein altes Gebäude!

Verspäteter Aufschrei Das Elisabeth-Heim ist mehr als irgendein altes Gebäude!

Günter Hering aus Rostock

Rostock. Den Leerstand des Elisabeth-Heimes konnte man als Passant erkennen, den Verfall aber kaum. Insofern greifen die Vorwürfe im OZ-Beitrag nur sehr bedingt. Verantwortlich für die insbesondere durch eindringendes Regenwasser entstandenen Schäden ist der Vorbesitzer, nämlich der landeseigene "Betrieb für Bau und Liegenschaften M-V" (mit Hauptsitz in Rostock!).

Wenn gerade eine Landesregierung, die so sehr auf das Sparen wert legt, das Grundgesetz-Prinzip "Eigentum verpflichtet" derart grob verletzt, dann darf der Aufschrei groß sein! Der Aufschrei darf auch groß sein, wenn der Hauptausschuss die Pläne des jetzigen Besitzers in nichtöffentlicher Sitzung behandelt und deshalb die Bürger dieser Stadt ausgerechnet im Vorfeld der 800-Jahr-Feier bis zum letzten Moment im Unklaren gelassen werden, dass ein geschichtsträchtiges Gebäude noch vor den Jubliäumsfeierlichkeiten verschwinden wird.

Wer kumpelt da mit wem? Die "Besetzung" war natürlich völlig inakzeptabel, aber für das Studentenwerk äußerst hilfreich. Wenn sie nicht spontan erfolgte, hätte man sie als Bauherr in Auftrag geben müssen - um danach schnellstmöglich Fakten zu schaffen und Alternativen zu vernichten.

Günter Hering

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