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Dieses Mahnmal spottet den tatsächlichen Gegebenheiten

Einheitsdenkmal kommt nun doch wie geplant Dieses Mahnmal spottet den tatsächlichen Gegebenheiten

Heiko Lange aus Wolgast

Wolgast. Auf diese Art Wahlbeeinflussung und Wahlgeschenk kann ich mit ehrlichem Gewissen getrost verzichten. Dieses Mahnmal, wenn es dann kommt, ist fern jeder Realität, erfüllt nicht den tiefsten Gedanken daran und dient nur dazu, eine niederschlagende, jahrzehntelange Politik gegen die Bevölkerung zu vertuschen und zu rechtfertigen.

Die Schale würde ewig leer sein, denn das richtige sinngebende Wort Demokratie gibt es in dieser Gesellschaft sowieso nicht mehr, denn jeder Hans-Wurst hat dieses missbraucht, um den maximalen Nutzen daraus für sich, egal welcher Art, einzustreichen. Die Damen und Herren Politiker haben 26 Jahre für die Errichtung Zeit gehabt und sie haben kein Interesse gezeigt. Was soll denn gefeiert und welchem Anlass soll gedacht werden? Der Abschaffung der DDR?

Meine Ängste und Sorgen in diesem jetzigem System sind aber größer angesichts von Arbeitslosigkeit, der Zahl von einheimischen Obdachlosen, Straftaten, unzureichender Bildung, Privatisierung öffentlicher Einrichtungen, Ungleichheit von Löhnen und Renten zwischen Ost und West usw. Ich werde auch nicht glücklicher, wenn die Standorte der Wirtschaft in den alten Bundesländern liegen und der Osten als Absatzmarkt fungiert. Und schon gar nicht steigt meine Zufriedenheit, wenn die Regierung in die Rüstung investiert, kriegerische Konflikte schafft, sich an dubiosen Finanzgeschäften beteiligt und durch Sanktions-und Embargopolitik glänzt, um anderen Völkern zu schaden.

Unter den jetzigen Voraussetzungen stehen die Chancen schlecht für das Zusammenwachsen zweier ehemaliger deutscher Staaten, denn die Politik tut nichts dazu, außer schönreden. Das rausgeworfene Geld für ein wertloses Einheitsdenkmal wäre besser ausgegeben in Kinderensemble, die Friedensgedichte und untergegangene deutsche Volkslieder in die Gesellschaft, Ost und West, hinaustragen.

Heiko Lange

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