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Für einen fairen Wettstreit zwischen freien und staatlichen Schulen

Bildung Für einen fairen Wettstreit zwischen freien und staatlichen Schulen

Dr. Barnim Thees aus Zingst

Zingst. Träger freier Schulen beklagen, dass sie in MV nur 85 Prozent der Finanzmittel staatlicher Schulen (pro Schüler) erhalten. Sie und auch Befürworter dieser Schulform fordern eine Gleichbehandlung (OZ, 21.10.2017, Leserbrief).

Ja, es muss eine Gleichbehandlung erfolgen, um einen fairen Wettstreit der Schulformen zu ermöglichen. Deshalb muss zunächst und vor allem aber das Privileg beseitigt werden, dass nur freie Schulen die Freiheit besitzen, Klassenverbände mit auch (sehr) kleinen Schülerzahlen zu betreiben.

Solange dies nicht geschieht, wird sich der Trend der letzten 20 Jahre, in dem sich die Anzahl der freien Schulen in Deutschland um ca. 75 Prozent erhöht hat, in dem gleichzeitig aber staatliche Schulen aufgrund zu geringer Schülerzahlen schließen mussten, weiter fortsetzen. Hierdurch wird Schule ohne Schulgeld „in der Fläche“ zum Auslaufmodell.

Diese Entwicklung muss unbedingt gestoppt werden, da das flächendeckende Recht auf Schulbildung ohne Schulgeld eine wesentliche soziale Errungenschaft in der Geschichte Deutschlands darstellt.

Dr. Barnim Thees

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