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Kein Kalter Krieg

Der Westen sollte verbal abrüsten Kein Kalter Krieg

Michae Klein aus Zingst

Zingst. Der Leserbrief von Herrn Schumacher kann so nicht stehenbleiben. Bei den neuerlichen Berichtersattungen über Doping-Vergehen geht es nicht um einzelne gedopte Athleten und vor allem nicht um Ost oder West. Es geht in dieser neuen Dimension des Betruges um staatlich verantwortetes Doping. Und hier trifft es nun einmal Russland, ob man das hören will oder nicht. Es geht hier nicht um Kalten Krieg, es geht darum, Täter zu sanktionieren und Opfer zu schützen. Eine Unterhaltung mit denen, die sich gedopten Sportlern geschlagen geben mussten oder auch mit denen, die unter den Folgen quasi zwangsweise zugeführter Mittel zu leiden hatten, hilft weiter.

Absurd werden die Zeilen, wenn er formuliert, Medien würden bestimmen, „was gedacht wird". Das, was gedacht wird, gerade in der heutigen Zeit der unglaublichen Medienvielfalt auf allen Kanälen, kann jeder selbst entscheiden. Selbst RT (Russia Today) darf man bekanntermaßen hierzulande konsumieren.

Hanebüchen wird es aber, wenn Herr Schumacher Gladiatoren und deren Kämpfe mit denen von heutigen Sportlern vergleicht. Den Gladiatoren ging es nicht um Höchstleistungen und Wettbewerb, es ging nur um eines: um das eigene Überleben. Denn einen zweiten Platz gab es im alten Rom in deren Disziplin nicht.

Michae Klein

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