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Brief an den Kapitän Wilhelm (Willy) Jörki

Herman van Veen lässt 2200 Leute kreischen Brief an den Kapitän Wilhelm (Willy) Jörki

Im Nachlaß meiner Mutter fand ich ein Blatt mit folgenden Zeilen: "Im September 1905 schrieb meine Mutter eine Widmung an ihren Mann, den Kapitän Wilhelm Jörk" (mein Opa) Das Meer !

Rostock. Im Nachlaß meiner Mutter fand ich ein Blatt mit folgenden Zeilen:

"Im September 1905 schrieb meine Mutter eine Widmung an ihren Mann, den Kapitän Wilhelm Jörk" (mein Opa) Das Meer !

Es war in meinem Leben das Meer mein treuster Freund.

Drum bleib ich mit ihm ewig in Leid und Freud vereint.

Wenn auch mein Herz geschlagen in tiefster Traurigkeit, dann hat sein lindes Rauschen gestillt mein Herzeleid.

Und wenn in Not und Schmerzen mein Herz sich wild gebäumt, dann grollte es und tobte und hat vor Wut geschäumt.

Und zog dann Glück und Wonne in meine Seele ein, dann glänzten seine Wogen wie heller Edelstein.

Es kräuselte ein Lächeln sein leuchtend Angesicht. am Auge blitzten Tropfen wie eitel Sonnenlicht.

So ist das Meer gewesen mein Freund in Glück und Leid, drum bleib ich ihm ergeben in Liebe alle Zeit.

Meinem lieben Olling !

Deine Bertha."

Der Text liegt im Original vor. Ob das Gedicht von einem bekannten Dichter ist und je veröffentlicht wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.

Von Peter-Jörg Schneppe

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