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Hat OB Methling recht?

Spielzeit in Gefahr: Volkstheater ohne Führung Hat OB Methling recht?

Hat OB Methling recht, wenn er feststellt, die Lage am Theater sei eine Bankrotterklärung von Geschäftsführung UND Aufsichtsrat?

Leipzig. Hat OB Methling recht, wenn er feststellt, die Lage am Theater sei eine Bankrotterklärung von Geschäftsführung UND Aufsichtsrat? Vermutlich ja, denn bei "einer sogenannten Führungslosigkeit, springt der Aufsichtsrat als passive Vertretung der Geschäftsführung ein", heißt es in der juristischen Literatur.

Der VTR-Aufsichtsrat allerdings begnügt sich mit Horrormeldungen an die Öffentlichkeit (erst leergeräumter Schreibtisch und jetzt angebliche Spielplandefizite). Dazu lese ich in der juristischen Literatur unter anderem: "Der Deutsche Corporate Governance Kodex stellt verschiedene Anforderungen an das Persönlichkeitsprofil eines Aufsichtsrats, insbesondere an seine fachlichen Fähigkeiten und seine Loyalität gegenüber dem Unternehmen. - Der Wegfall der persönlichen Voraussetzungen nach der Bestellung und Annahme des Mandats, also während der Amtszeit, führt zum sofortigen Erlöschen des Mandats."

Die fachlichen Fähigkeiten scheinen mir zu fehlen, wenn die Aufsichtsratsmitglieder nicht einmal das Fehlen einer Vertreterregelung bemerken, geschweige dass sie in der Lage oder willens sind, die zeitweilige "passive Vertretung der Geschäftsleitung" zu übernehmen.

Und das mehrfache Durchstechen von zunächst internen Problemen und Befindlichkeiten sollte eigentlich zum Erlöschen des Mandats führen.

Von Ina Weber

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