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Nichtwissen verspricht Spannung?

Neufassung von „Spur der Steine“ im Volkstheater Rostock Nichtwissen verspricht Spannung?

Günter Hering aus Rostock

Rostock. In der Vorbesprechung der heute Premiere feiernden Aufführung "Spur der Steine" heißt es u.a.: "Besetzt sind die Rollen ausschließlich mit jungen Leuten, die mit der DDR-Geschichte so gut wie nichts mehr zu tun haben. Diese Kombination verspricht eine hohe Spannung". Nichts mehr zu tun haben heißt nach meinem Verständnis auch, sich damit nicht befasst zu haben. Aus diesem Nichtwissen heraus soll Spannung erzeugt werden?

Das VTR-STück hat offenbar nur den Romantitel und die Namen einiger Personen übernommen, nicht aber den Inhalt des Romans oder gar das Anliegen des Romanautors Erik Neutsch. Sein Buch erschien 1964 und wurde zum meistgelesenen Roman in der DDR.

Macht alles nichts, Hauptsache man kann vom "Gegensatz von System und Rebellion, von gesellschaftlichen Zwängen" berichten. Welche und wie viel Zuschauer will das VTR mit dieser thematischen Linie eigentlich erreichen?

Günter Hering

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