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Unverkrampftes Verhältnis finden

Neuapostolische Kirche will ins Ostseeviertel Unverkrampftes Verhältnis finden

Sylvia Wierschin aus Greifswald

Greifswald. Man soll die Kirche im Dorf lassen, sagt das Sprichwort. Warum? Weil sie dahin gehört, wo die Menschen leben. Daher hat es mich befremdet, dass der Kirchenneubau teilweise abgelehnt wird mit der Begründung, beim Ostseeviertel handele sich um ein reines Wohngebiet. Drei Einfamilienhäuser waren auf der Fläche geplant. Das wäre auch keine große Entlastung für den angespannten Wohnungsmarkt gewesen.

Auch die im Artikel erwähnte Beteuerung, dank Schallschutz könne kein Ton nach draußen dringen, macht mich eher traurig. Religion ist ein Bedürfnis, dass viele Menschen ignorieren oder gar ablehnen, sei es aus Scheu, es sich einzugestehen oder aus Angst vor Manipulation oder Fanatismus. Dabei würde es vielen Menschen gut tun, ein unverkrampftes Verhältnis zum Glauben zu finden und ihr richtiges Maß an Spiritualität.

Ich wünsche der neuapostolischen Gemeinde jedenfalls gutes Gelingen und Gottes Segen.

Sylvia Wierschin

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