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Jedes Prozent ist zu viel

Suchtberater: Drogen sind an allen Schulen heißes Thema Jedes Prozent ist zu viel

Mathias Müller aus Rostock

Rostock. Schließlich seien die Betroffenen Minderjährige, meint die Schulleiterin. Was sie damit aber wohl wirklich sagen möchte, ist die Tatsache, dass ihre Schule offenbar ein Problem mit drogenabhängigen Schülern hat und davon nichts in der Zeitung lesen will.

Welcher der Schülerinnen und Schüler, insbesondere an kleinen Schulen, Alkohol oder Drogen konsumiert, ist dort sicherlich ein offenes Geheimnis. Es wird gern darüber geplaudert, wer sich wann womit abschießt und solche Dinge erfahren auch die Pädagogen.

Nur was wird getan, wenn bekannt ist, dass jemand zum Beispiel von seinem eigenen Vater mit Haschisch und ähnlichen Dingen versorgt wird? Was passiert, wenn jemand unter anderem wegen seiner allseits bekannten Drogenprobleme ständig im Unterricht fehlt? Wenig. Oder nichts. Die Aussage der Schulleiterin ist sympthomatisch. Man möchte sein Haus schließlich nicht als Drogensumpf verrufen haben.

Und so wird es immer weitergehen, wenn nicht konsequent die Strafverfolgungsbehörden und Jugendämter in solchen Fällen eingeschaltet werden.

Mathias Müller

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Klütz
Tütchen ähnlich wie diese soll ein Zwölfjähriger an der Klützer Schule verteilt haben.

Mehrfach soll der Schüler an der Regionalen Schule in Klütz (Nordwestmecklenburg) Substanzen, bei denen es sich vermutlich um Betäubungsmittel handelt, angeboten haben. Eltern und Schulleitung riefen am Freitag die Polizei.

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