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Dramatische Schäden

Suchtberater: Alkohol ist Droge Nummer 1 Dramatische Schäden

Antonio Di Nauta aus Duisburg

Duisburg. Denn viel zu oft liest man nur von Cannabis als gefährliche Droge Nummer 1 und der Alkohol wird nicht berücksichtigt. Dabei sind die Schäden durch den Alkohol dramatisch höher, insbesondere wenn man die Todesfälle, die Einweisungen in Psychiatrien oder auch den gesamtgesellschaftlichen Schaden mit denen des Cannabis vergleicht!


Natürlich sollen und dürfen die Schäden von Cannabis nicht verharmlost werden, müssen aber bei einer strafrechtlichen Beurteilung im Kontext mit den Schäden der legalen Drogen gesehen werden.


Cannabis kann große Probleme verursachen, es ist auch absolut nichts was in die Hände von Kinder und Jugendlichen gehört. Auch manche Erwachsene mit psychischen Vorerkrankungen müssen zwingend die Finger von Hanfprodukten lassen.


Ein Verbot hat aber bisher nicht dazu beigetragen die Schäden zu minimieren, im Gegenteil das Geschäft floriert trotz strenger Verfolgung der Händler und Konsumenten.

Je stärker die Repression umso prekärer die Lage für die Konsumenten und umso höher die Gewinne der Drogenmafia.


Wir sollten uns endlich mal überlegen wie wir diesen Teufelskreis durchbrechen können. Die Prohibition mit seinen strafbewehrten Vorschriften ist der falsche Weg, das zeigt auch die These, dass Cannabis für viele Jugendlichen die erste berauschende Droge ist (die meisten werden sicherlich vorher schon die Droge Nikotin respektive Tabak konsumiert haben).

Antonio Di Nauta

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