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Kein Kinderschutz

Missbrauch? Neuer Vorwurf gegen Kita Zingst Kein Kinderschutz

Andreas Kühn aus Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten. Im Vertrauen darauf, dass ihre Kinder in den Kitas liebevoll betreut werden, bringen jeden Morgen Mütter und Väter ihre Lütten in die Kindereinrichtung. Schweren Herzens geben sie ihr Wertvollstes, was sie auf dieser Welt besitzen, dort ab. Und nun dies. In der Kita von Zingst ist es wiederholt zu körperlichen Misshandlungen und auch Verletzungen im Genitalbereich von Kindern gekommen. Erneut ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen solcher Vorkommnisse in Zingst.

Doch anstatt die Kinder zu schützen und die Vorwürfe lückenlos aufzuklären, will Bürgermeister Andreas Kuhn als allererstes sich und seine Gemeinde schützen. Die Kinder sind ihm offensichtlich völlig egal. Sogar strafrechtlich will er gegen sie und ihre Eltern vorgehen, die sich in ihrer Not nicht anders zu helfen wussten, als die Öffentlichkeit zu informieren und zu warnen.

Da zeigt sich das wahre Gesicht des Herrn Kuhn. Hauptsache seine Gemeinde steht nach außen immer gut da. Außen hui, innen pfui. Kinderschutz und Opferschutz sind da nur Lippenbekenntnisse. Kinder sind die schwächsten Glieder in unserer Gesellschaft und verdienen unser aller Schutz.

In dem Zusammenhang erscheint der Film der Zingster Schule "Mord in der Schule" auf der schuleigenen Homepage dann auch in einem völlig anderen Licht. Anstatt einen Krimi sieht der arglose Zuschauer einen brutalen Amoklauf von Schülern. Gerade in Zeiten des Terrors, wie jetzt in Brüssel, Paris und Ankara, und von Amokläufen an immer mehr Schulen auch in Deutschland ist der pädagogische Gehalt des Films doch sehr fragwürdig. Zur Bildung von Kindern gehören auch die Vermittlung von freiheitlichen demokratischen Werten und die Achtung vor dem Leben.

An der Zingster Schule scheint man das augenscheinlich anders zu sehen, wo man ja auch keine Flüchtlingskinder haben will. Oder wieso werden die größeren Flüchtlingskinder aus Zingst in Barth unterrichtet? Wer zahlt die Fahrtkosten?

Werner Kuhn, Bruder des Zingster Bürgermeisters und Europaabgeordneter, erzählt im Fernsehen, wie tief ihn die Terrorbilder des Anschlags in Brüssel erschüttert haben. Doch in seiner eigenen Gemeinde sieht er nicht so genau hin. Wieso ist er nicht auch von den schrecklichen Geschehnissen in Singst erschüttert? Wieso hilft er nich den Opfern?

Von Andreas Kühn

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