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Einem alten Gutachten verfallen?

Neutralität verletzt? Senator will „Tradi“ in Schmarl lassen Einem alten Gutachten verfallen?

Holger Klein aus Rostock

Rostock. Wie gut, das unsere OZ alles archiviert und das Internet nichts vergißt. Der Artikel heißt, Tradi-Affäre, Hafenkapitän sauer wegen Gutachten vom 25.02.2014.

Rostocks Hafenkapitän Gisbert Ruhnke ist verärgert, das in der Tradi-Affäre ein Gutachten veröffentlicht worden ist. In diesem werden die Kosten für die Verlegung des Traditionsschiffes in den Stadthafen auf rund 3,7 Millionen Euro geschätzt. Zehnmal höher, als von der Stadt angegeben.

Zitat Ruhnke: „Ich wollte wissen, was auf uns zukommt, wenn wir alles komplett verlegen.“ Das habe jedoch niemals zur Debatte gestanden.

Von der Firma Baltic Taucher habe ein Minimalangebot in Höhe von rund 340 000Euro vorgelegen. Ohne viel kloppen, ohne das viel verändert wird. Soweit Zitat.

Und was passiert jetzt vor der Bundestagswahl und dem Bürgerentscheid?

Ein SPD-Senator mischt sich in einen Bürgerentscheid ein, obwohl er dazu absolut kein Recht als kommunaler Angestellter hat.

Im Nordwesten kursieren bei der SPD und den Linken in ihren Stadtteilen Aufrufe, das Tradi in Schmarl zu belassen. Explizit mal wieder ein linker Flyer im Briefkasten nur für Lütten-Klein, indem die Verlegung des Tradi und der Beibehalt in Schmarl Thema war.

Das ist Stimmungsmache und Wahlbeeinflussung und hier sollte unbedingt, auch im Falle von dem Senator Müller der Wahlvorstand der Hansestadt Rostock tätig werden oder es gibt eine Anzeige an die Landeswahlbehörde wegen massiver Wahleinflussnahme durch einen berufenen Senator der Hansestadt Rostock zugunsten seiner Partei.

Da gleichzeitig die Wahl zum deutschen Bundestag stattfindet, kann es auch dabei Einflussnahme geben durch gezielte Einflußnahme der Wähler, wie im Rostocker Fall der SPD. Das kann somit weitreichende Folgen haben.

Herr Müller sollte schnellstens zurück rudern.

Holger Klein

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