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Intendanten-Mobbing?

Krise beim Volkstheater: Aufsichtsrat stellt Ultimaten Intendanten-Mobbing?

Günter Hering aus Rostock

Rostock. Da staunt der Laie! Noch bis Mittwoch ist der Intendant krankgeschrieben. Dennoch bekommt er bereits Aufträge, die umgehend abzuarbeiten sind. Bis kommenden Montag, also innerhalb von nur zwei Arbeitstagen, soll er eine "Antwort zur Umsetzung des Gesellschafterbeschlusses" vorlegen - wohlgemerkt über das 16-seitige Papier hinaus, das er vor seiner Erkrankung am 20.2. bereits vorgelegt hat. Fast genauso schnell, nämlich binnen sechs Arbeitstage, soll er vorlegen, wie es um die Rechte an den Stücken der kommenden Spielzeit bestellt ist. Und nach weiteren zehn Arbeitstagen ist eine detaillierte wirtschaftliche Untersetzung der Spielzeitplanung 2016-27 vorzulegen. Wer das packt, muss wohl über außerirdische Fähigkeiten verfügen. Wer das fordert, will den Intendanten auf Biegen und Brechen loswerden. Wenn das kein brutales Mobbing (noch dazu an einem noch Krankgeschriebenen) ist, muss wohl die Definition für Mobbing umgeschrieben werden.

Von Günter Hering

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