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Wasser-Streit: Remondis bietet Rostock Millionen Milchmädchenrechnung

Thomas Asendorf aus Rostock

Rostock. Wenn ein professionell handelnder Konzern einer Kommune freiwillig -sic- bis zu 12 Millionen Euro an jährlichen Konzessionsabgaben anbietet, dann ist davon auszugehen, dass die erwarteten Gewinne deutlich höher sind, als die angebotene -variable- Konzessionsabgabe.

Das ist per se nichts unmoralisches oder Schlechtes, gleichwohl sollten die EntscheidungsträgerInnen darüber nachdenken, welche Vorteile eine kommunale Wasserversorgung der Stadt bringt. Neben der positiven Effekte über Gewinnabführungen hat die Kommune -indirekt- Einfluss auf die Wasserpreise und somit auf die Lebenshaltungskosten ihrer Bürgerinnen.

Ich erwarte, nein, ich hoffe doch sehr, dass hier langfristige und kommunalwirtschaftliche und kommunalpolitische Aspekte größeres Gewicht haben.

Die betriebswirtschaftliche Standardrechung Umsatz minus Kosten ist gleich Gewinn, gilt doch auch in kommunalen Unternehmen. Mein Fazit: lasst uns das Geld doch selbst verdienen und die Wasserkosten unsere Bürger festlegen.

Thomas Asendorf

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Rostock
Der Streit um die Wasserversorgung ist noch längst nicht beigelegt: Die Rostockerin Ekaterina Kaschapowa (22) prostet der Skulptur „Die Trinkende“ zu (Symbolbild).

Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) will die geplante Re-Kommunalisierung der Wasser-Versorgung in der Hansestadt kurz vor Ultimo stoppen. Der Grund: Der bisherige Versorger, die Remondis-Gruppe, hat der Stadt einen Millionen-Deal geboten.

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