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Wo soll ich anfangen?

Apotheken-Cannabis: Elf Tote! Wo soll ich anfangen?

Stevan Menicanin aus Hamburg

Hamburg. Seit 2015 sind elf Menschen verstorben, ohne dass der Antrag auf Ausnahmegenehmigung bearbeitet wurde. Die Schlagzeilen reklamieren nur den erhöhten Umsatz, doppelt so viel, als würden alle Patienten mehr und mehr vom Gras benötigen.

Sind ja alle süchtig geworden, könnte man meinen. Dass Lieferengpässe im vorigen Jahr etwas damit zu tun haben und mehr Patienten mit Ausnahmegenehmigungen diese Zahlen begründen, erfährt man erst später. Hauptsache, keiner redet positiv mehr von dem Kraut.

Der Ärztekammer-Präsident Dr. Josef Mischo warnt vor „einen öffentlich zugänglichen Cannabis-Markt“. Wie die CDU. Die CDU warnt:„Es droht die Cannabis Legalisierung!“ Jugendliche Heranwachsende haben aber genau das: Parks voller Dealer und jede Menge Stoff und nicht alles ist Grün.

In Bayern, wo die Strafverfolgung am intensivsten ist, sind die Legalhighs-User am häufigsten. Es ist legal, irgendwie, und eine schlechte bzw. fatale Alternative zum Cannabis. Diese synthetische Form vom Cannabiswirkstoff THC ist in den Vereinigten Staaten besser als Zombie-Hasch bekannt.

Patienten, denen das Hanf helfen kann, müssen „alle“ austherapiert sein. Es hilft nichts, wenn es nur hilft. Es muss das letzte sein. Diese Engstirnigkeit passt nur in ein gesellschaftliches Bild in dem Tod und Krankheit nicht dazu gehören und ausgeblendete werden.

Stevan Menicanin

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