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Bus lässt Schüler am Busbahnhof einfach stehen

Bus lässt Schüler am Busbahnhof einfach stehen Bus lässt Schüler am Busbahnhof einfach stehen

Carmen Lange aus Gingst

Gingst. Meine Tochter und Ihre Freunde fahren auch täglich mit dem Bus von Gingst nach Bergen zur Schule. Sie haben schon viele schöne Erlebnisse mit Busfahrern gehabt. So höre ich immer wieder sehr viel Lob über Herrn T., der alle Gäste ob Schüler oder Erwachsene höflich und respektvoll behandelt. Aber leider haben wir auch schon sehr unschöne Erlebnisse gehabt. Unter anderem wurde auch bei uns eine ihrer Freundinnen von einem Bus gestreift, so dass sie ins Straucheln geriet, obwohl die Jugendlichen auf dem Gehweg standen. Der Bus war einfach so dicht an den Bordstein gefahren, dass der die Mappe des Mädchens streifte. Obwohl der Busfahrer dies bemerkte, hielt er es nicht für nötig sich zu entschuldigen. Heute ein weiteres sehr unschönes Erlebnis. Meine Tochter und ihre Freundin standen in Bergen am Busbahnhof. Nach Gingst fahren immer mehrere Busse. Da sie sich nicht am Gedrängel beteiligen, fahren sie immer mit dem zweiten leereren Bus. In Gingst müssen sie am Markt aussteigen. Wie schon erwähnt war der erste Bus voll, der zweite fuhr nach Rappin, also nicht über Gingst, der dritte fuhr nach Ummanz, durch die jetzige Umleitung in Gingst hält dieser nicht am Markt in Gingst. Also in den Vierten eingestiegen, wurden sie vom Busfahrer sehr rüde gefragt, wo sie denn hin wollen. Ihre Antwort: "Nach Gingst", darauf der Busfahrer wieder sehr rüde: Und warum fahrt ihr dann nicht mit dem anderen Bus, der war doch leer." Ich finde es nicht gut wenn die Jugendlichen schon so vernünftig sind und auf den leeren Bus warten, dass sie dann noch der Art angefahren werden. In Gingst an der Schule angekommen, wurden sie dann gefragt, wo sie denn nun endlich aussteigen wollen, als die Mädchen jetzt auch etwas genervt antworteten: Am Markt, war das dem Busfahrer nicht recht und er knurrt nur noch vor sich hin. Schade, wenn Busfahrer, die ohne Frage einen schweren Job haben, diesen aber anscheinend nicht gern machen für die Fahrten mit den Jugendlichen eingeteilt werden. Ich glaube es sind nicht alle Schüler nur rüpelhaft, so wie nicht alle Busfahrer nur unhöflich sind. Wenn beide Gruppen an sich arbeiten, sollte es eine Lösung für diese Probleme geben.

Carmen Lange

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