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Wahldebakel

AfD-Fraktion bestimmt Vorstand: Rechter Flügel stark Wahldebakel

Wilfried Schubert aus Güstrow

Güstrow. Die Wähler haben es satt, dass die von Fritz Reuter formulierten Paragraphen 1 und 2 der mecklenburgischen Landesverfassung Allens bliwvt bin Ollen und nix ward ännert weiter gelten. Die Landtagswahl lässt die Alarmglocken schrillen. Die AfD, deren Programm Hass auf Flüchtlinge und Muslime bedeutet, erreichte 21,9 Prozent der Stimmen. Sie ersetzt die nicht mehr salonfähige NPD. Im Gegensatz zu den anderen Parteien traf die AfD den Nerv vieler Menschen. Dabei machen die 11000 Flüchtlinge in M-V gerade 0,5 Prozent der Bevölkerung aus. Keine Partei machte deutlich, dass die BRD mit ihrer Kriegspolitik, Zerstörung und Ausbeutung Mitverursacher der gewaltigen Fluchtbewegung und des IS ist. Augenscheinlich ist die Geschichtsvergessenheit der Linkspartei. Statt linker Profilierung und Konsequenzen aus dem Desaster in Sachsen-Anhalt zu ziehen, will sie Mitregieren und erhielt mit ihrem bislang schlechtesten Ergebnis, die Quittung. Sie wird kaum noch als Protestpartei wahrgenommen.

Wilfried Schubert

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