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Neuer Absatzmarkt und Ausdehnung der EU und der Nato

Hintergrund: Das Assoziierungsabkommen der EU mit der Ukraine Neuer Absatzmarkt und Ausdehnung der EU und der Nato

Holger Klein aus Rostock

Rostock. Der Artikel sagt es, nur die Ukraine muss sich anpassen, nicht die EU. Sie hat ihren Markt zu öffnen, damit die westlichen Konzerne einen neuen Absatzmarkt erobern, und die einheimische Wirtschaft wird dabei keine Chance bekommen. Sie wird unter die Räder geraten bzw. ist es schon, denn der Agrarsektor ist doch schon aufgeteilt unter den weltweit agierenden Konzernen wie Monsanto u.a.

Auch deutsche Firmen überfallen meistens die nach farbigen Revolutionen umorientierten Länder der ehemaligen Sowjetgemeinschaft mit ihren stolzen Errungenschaften des neoliberalen Kapitalismus und den Schlagern ihrer Exportwirtschaft.

Und die Ukraine hat was davon? Nichts im Artikel, außer das keine Zölle anfallen. Haha. Naja, schließlich bekommen Sie ja für ihr Regimechange Milliarden von der EU und dem IWF, aber das einfache Volk hat nichts davon. Stattdessen marodieren dort faschistische Bataillone durch das Land und kämpfen gegen das eigene Volk im Osten der Ukraine. Das ganze war keine Revolution, sondern ein Putsch der CIA und ihrer Helfershelfer aus der EU mit Unterstützung faschistoider Mörderbanden. Und das wollen Demokraten sein. Es wird auch nicht protestiert seitens der EU wenn wie gerade erst geschehen in den baltischen Staaten dort marschiert wird, um sogenannte Helden von der Waffen-SS zu ehren. Dazu schweigt die EU und Deutschland, bloß nicht, könnte ja den Absatz ihrer Firmen in dem Lande beeinträchtigen.

Der russische Absatzmarkt ist dicht. Und hier protestieren die Bauern und kriegen mal wieder Millionen für eine verfehlte Agrarpolitik einschließlich der gegenseitigen Sanktionen mit Russland aus den Steuertöpfen. Millionen hungern auf der Welt, aber lieber werden Lebensmittel mit Steuergelder vernichtet, als Sie Armen zu kommen zu lassen. Dabei macht man ja schließlich keinen Gewinn.

Es wird nur aus Profit soviel hergestellt, Massentierhaltung oder Abschaffung der Milchquote. Es wird auf Teufel komm raus produziert, und trotzdem nimmt das Elend in der sogenannten 3. Welt nicht ab.

Hunger, Not, Elend und Kriege sind die Folgeerscheinungen und am Ende liefern wir auch noch die Waffen dazu.

Von Holger Klein

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