Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 8 ° Regenschauer

Navigation:
Vorsichtige Sätze

Merkel soll bei Türkeireise Presse- und Meinungsfreiheit ansprechen Vorsichtige Sätze

Klaus Seegert aus HAGEN

HAGEN. Hat Deutschland wirklich keine anderen Sorgen als sich um die Meinungsfreiheit in der Türkei zu kümmern? Merkel vertritt doch nur noch einen Teil der deutschen Bevölkerung. Und das weiß natürlich auch Hr. Erdogan.

Nach dem sie erneut mit Erdogan gesprochen hat, wird es wieder heißen, sie hätte "schon auch" die Menschenrechte und die Pressefreiheit angesprochen. Für die Presse wird sie neben Erdogan stehen, grinsen und die Raute formen.


Sie wird wie stets einen vorsichtigen Beisatz, zum Thema Meinungsfreiheit, für die Öffentlichkeit loswerden und danach fortfahren einen Autokraten zu hofieren und in seinen Machtgelüsten zu bestärken. Danach wird dann der Regierungssprecher die einfachen Bürger darüber aufklären wie weltpolitisch und sozialgeschichtlich ihre Reise war und welcher unglaubliche Ansehensgewinn dadurch für Deutschland entsteht.

Von Klaus Seegert

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Berlin

Das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei ist erst seit Kurzem in Kraft. Nun will sich Kanzlerin Merkel mit anderen hochrangigen EU-Politikern ansehen, wie es funktioniert.

mehr
Mehr aus Politik-Leserbriefe
Benjamin Barz Ostsee-Zeitung Ostsee-Zeitung Umfrage, Meinung, Teaser der den User auf die Seite "Umfragen" führen soll image/svg+xml Image Teaser „Umfragen“ 2015-09-23 de MEINUNG Aktuelle Umfrage Ihre Meinung zählt: Geben Sie ein Votum ab zu aktuellen Themen aus Politik, Wirt- schaft und anderen Gebieten. Alle Umfragen auf einen Blick finden Sie hier.