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Willen zur Integration

Erzbischof: Familiennachzug fördert Flüchtlingsintegration Willen zur Integration

Meier Toralf aus Rostock

Rostock. Eben nicht, Herr Erzbischof. Ich bin weiß Gott kein Gegner der Flüchtlinge und auch nicht dafür, dass sie abgeschoben werden, aber wenn die Flüchtlinge hier allein sind, sind sie zwangsläufig gefordert, sich einzubringen, vielleicht die Sprache zu lernen und sich selbst um Integration zu bemühen. Zieht die Familie nach, haben diese Familien untereinander nicht die Notwendigkeit, sich sprachlich zu bilden. Sie sind schlicht nicht mehr motiviert, sich mit Einheimischen auseinanderzusetzen, können sich miteinander unterhalten und kapseln sich ab. Es gibt viele Großfamilien in anderen Städten, die seit Jahrzehnten hier leben und bei denen ein Großteil immer noch gar nicht oder nur unzureichend deutsch spricht.

In anderen Ländern ist es Voraussetzung, dass man die dortige Sprache spricht. Dies sollte auch bei uns Voraussetzung für einen verlängerten Aufenthalt sein. Es sollte beobachtet werden, ob sich ein Flüchtling bemüht, hier Fuß zu fassen, und zwar nach normalen Gesichtspunkten, wie Sprache und Umgang. Wenn dieser Wille zu beobachten ist, dann kann man gerne die Familie nachholen und mit deren Mitgliedern genau so verfahren. So sieht für mich Integration aus.

Meier Toralf

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